Donnerstag, 4. März 2010

"Invictus": Kinofilm über die Rassentrennung in Südafrika

Wieder einmal hat Hollywood-Star Clint Eastwood einen neuen Film mit dem Titel "Invictus" aus dem Ärmel gezaubert, der die Kinokassen im Jahr 2010 ordentlich füllen soll. Was der Film mit meinem Blog zu tun hat, wird schnell klar, wenn man den Schauplatz betrachtet: Südafrika!

Im Film geht es um Nelson Mandela, der 1990 nach jahrzehntelanger Haft auf der Gefängnisinsel Robben Island in der Nähe von Kapstadt freigelassen wird. Vier Jahre später wird er zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt, wo er weiterhin darum kämpft, die Trennung zwischen Weißen und Schwarzen zu verringern, obwohl die Apartheid bereits seit vier Jahren Geschichte ist.

Die Springboks, also der Name der südafrikanischen Rugby-Nationlmannschaft war damals das Symbol der weißen Herrschaft. Dies kam daher, dass Rugby als der Volkssport der Buren dargestellt wurde und diese nichts mit den Schwarzen zu tun haben wollten. Aufgrund der rassistischen Hintergründe boykottierten viele Nationen Länderspiele gegen die Springboks, vor allem während der 1980er Jahre.

Durch die 1995 in Südafrika stattfindende Weltmeisterschaft versucht Nelson Mandela dem Teamcaptain Francois Pienaar deutlich zu machen, wie wichtig ein erfolgreiches Abschneiden der Rugby-Mannschaft sei, um das Land zu einer Einheit zu machen.

Ein Film, der die Problematik Südafrikas direkt nach der Apartheid aufzeigt und auf einer wahren Begebenheit beruht. Für alle, die mehr über den Gastgeber der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft erfahren wollen, ein absolutes MUSS!

Vorab der Trailer...

2 Kommentare:

  1. Ich denke auch, dass der Film absolut spitze ist und einen guten Einblick in die Geschichte Südafrikas gibt. Sofern er auch in meiner Stadt läuft, werde ich ihn mir anschauen.
    Gruß, Michael.

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  2. @Michael: Ich habe mir den Film gestern angeschaut und er ist wirklich toll und vollgepackt mit Emotionen. Auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

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