Donnerstag, 19. Januar 2012

Reisen + Sport = Perfektes Video

Nur sehr selten schaue ich mir von Freunden oder sonstigen Personen geteilte Videos vom Anfang bis zum Ende an. Insbesondere, wenn sie länger als fünf Minuten sind. Sorry für dieses Geständnis!

Ein von einem guten Freund geteiltes Video namens The Movie hat allerdings genau meinen Nerv getroffen und mich im positivien Sinne dazu gezwungen, wie gefesselt sitzen zu bleiben und 30 Minuten auf den Bildschirm zu starren.

Liegt wahrscheinlich daran, dass das Video Funsport und Reisen perfekt miteinander verbindet. Oder wie heißt es im Untertitel so schön:  

What you are going to see is not a film about sporting performances, but the story of a journey made by friends, passionate about sport, during three weeks in a destination unknown to them: Chile.


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Montag, 16. Januar 2012

Schwarzwald: Snowboarden in Todtnauberg

Am vergangenen Wochenende wurden mal wieder die Komponenten Kurzurlaub, Sightseeing und Wintersport miteinander verbunden, denn mit einigen Arbeitskollegen machte ich mich auf den Weg in den Hochschwarzwald zum Snowboard fahren. Zielort war das über 1.000 Meter hoch gelegene Todtnauberg.

Tiefschnee und Sonne pur.
Für mich war es übrigens der erste Aufenthalt in der Nähe des Feldbergs, obwohl ich nun bereits seit mehr als drei Monaten offizieller Offenburger bin. Man könnte auch sagen, dass es endlich an der Zeit war, dieses Fleckchen Erde zu erkunden.

Da wir lediglich eine Nacht in der überaus empfehlenswerten Pension Daheim verbrachten, war der Zeitplan dementsprechend straff. So ging es ohne lang herum zu reden, einige Minuten nach der Ankunft auch gleich auf die Skipiste, die überraschend leer war.

Zudem zeigte sich Petrus von seiner besten Seite und schenkte uns einen strahlend blauen Himmel. Überraschend für uns war auch der unerwartet hohe Schnee, der laut Internet im Tal eine Höhe von 30 Zentimetern hatte und auf dem Berg starke 60 Zentimeter. Bei den diesjährigen Wintertemperaturen nicht wirklich zu erwarten.

Spontanes Fotoshooting.
Nach einem wunderschönen Wintersporttag in einem für ein Mittelgebirge mehr als gelungenen Skigebiet, durfte im Anschluss an einen leckeren Wildschweinbraten auch das Feiern nicht zu kurz kommen. Mit einem großen Lagerfeuer an der Talstation und ein wenig Après Ski in Alex´s Skihütte wurden uns dafür zwei sehr gute Locations geboten, um den Abend feuchtfröhlich ausklingen zu lassen.

Am nächsten Morgen war wiederum frühes Aufstehen angesagt, schließlich wollten wir die Ersten auf der Skipiste in Todtnauberg sein. Aufgrund einer spontanen Geburtstagsfeier scheitere diese Mission jedoch kläglich, sodass wir uns der Schlepplift erst gegen halb elf auf den Gipfel befördern konnte.

Wie auch schon am Vortag konnten wir uns nicht über das ausgezeichnete Wetter beschweren. Grund zur Sorge machten uns allerdings die immer länger werdenden Warteschlangen. So kam es, dass wir bereits zwei Stunden nach unserer ersten Liftfahrt die Zelte abbrachen und uns zurück in Richtung Offenburg begaben.

Alpenpanorama im Hintergrund.
Auf dem Rückweg wurde mir nochmals bewusst, wie schön der Schwarzwald im Winter ist. Dass das Mittelgebirge rund um Freiburg auch ein beliebtes Ausflugsziel ist, zeigte sich insbesondere an der Vielzahl der Autos, die aufgrund vollgestopfter Parkflächen bereits kilometerlang direkt auf der Straße parkten, was die Rückfahrt etwas erschwerte.

Für mich persönlich waren die beiden Tage in Todtnauberg auf alle Fälle eine große Bereicherung. Nicht nur, weil ich seit zwei Jahren endlich mal wieder auf meinem Snowboard die Pisten unsicher machen konnte, sondern auch weil ich die tolle Landschaft und ein atemberaubendes Panorama auf die Vogesen und teilweise sogar die Alpen genießen konnte.

Auch wenn der Winter noch lange nicht vorbei ist, so freue ich mich jetzt schon auf die tollen Mountainbike- oder Wandertouren im Frühjahr und Sommer. Natürlich werden dann auch weitere Berichte auf schoebi-on-tour.com folgen.

Hier noch ein paar Impressionen vom vergangenen Wochenende.

Montag, 12. Dezember 2011

Weihnachtsmärkte in Straßburg, Salzburg und Colmar

Seit mehr als zwei Monaten bin ich nun offiziell Offenburger und ich muss zugeben, dass mir die Gegend außerordentlich gut gefällt. Bis ins französische Straßburg sind es von meiner Haustüre weniger als 30 Kilometer und auch die Schweiz ist kaum mehr als 100 Kilometer entfernt.

Münster in Straßburg
Da es mittlerweile nicht einmal mehr zwei Wochen bis zum Heiligabend sind, machen natürlich auch die verschiedenen Weihnachtsmärkte nicht vor mir Halt. In den vergangenen beiden Wochen hatte ich, egal ob privat oder beruflich, die Möglichkeit drei Märkte im Ausland zu besuchen. Und zwar in Straßburg, Salzburg und Colmar. Hier ein kleiner Rückblick:

Am Sonntag vor zwei Wochen dachte ich mir bei bestem Wetter eine Runde an der deutsch-französischen Grenze Laufen zu gehen. So kam es, dass ich mir spontan überlegte, von Kehl in die Innenstadt Straßburgs zu joggen, was ungefähr einer Strecke von fünf Kilometern einfach entspricht.

Auch wenn die Außenbezirke der elsässischen Hauptstadt eher hässlich sind, so ist das Zentrum rund um das Münster umso schöner und mit einer Menge kleiner Weihnachtsmärkte bestückt. Flammkuchen, Glühwein und andere französische Spezialitäten gibt es an jeder Ecke und die engen Gassen versprühen eine gewisse Gemütlichkeit.

Wirklich lange hielt ich mich jedoch nicht in Straßburg auf, da ich im Gegensatz zu sämtlichen Touristen mit meinem Laufoutfit eher unangepasst aussah und ziemlich aus der Menge stach, zumal mir Schweißperlen über das Gesicht liefen. Einen tollen Überblick konnte ich mir dennoch verschaffen.

Blick auf die Salzburgs Festung
Anfang vergangener Woche zog es mich beruflich nach Österreich. Trotz einer mehr als sechsstündigen Fahrt und einem bevorstehenden Kundentermin am Abend hatten ich und zwei meiner Kolleginnen glückicherweise Zeit für einen kurzen Zwischenstopp in Salzburg.

Die Altstadt von Salzburg, umgeben von der Salzach und der Festung im Hintergrund, ist bestens geeignet, um traumhafte Panoramafotos zu schießen. Vor allem, wenn sich in der Mitte noch ein leuchtender Weihnachtsmarkt befindet. Schade nur, wenn man anstatt der Digitalkamera lediglich das Handy zum Fotografieren parat hat.

Nach einem schnellen Glühwein und einem kurzen Rundgang über den gesamten Weihnachtsmarkt mussten wir uns jedoch wieder auf den Weg machen, um unseren beruflichen Pflichten nachzugehen. Auch hier bleibt mir nachträglich nur zu sagen: Prädikat empfehlenswert!

Gestern stand dann schließlich mein dritter Besuch eines Weihnachtsmarktes im Ausland auf dem Programm. Ziel diesmal war die ebenfalls im Elsass gelegene Stadt Colmar, die ich zusammen mit meinen Freunden aus der Heimat, Judith und Markus, unsicher machte. Ein Dank hierbei an die beiden für den Ausflug.

Märchenstadt Colmar
Im Gegensatz zu den Besuchen in Straßburg und Salzburg hatten wir keinerlei Zeitdruck. Dies war auch gut so, denn die Stadt mit knapp 70.000 Einwohnern hatte es tatsächlich in sich. Zwar war ich bereits zweimal zuvor in Colmar, allerdings war das bereits mehr als ein Jahrzehnt her.

An die kleinen Gässchen konnte ich mich dennoch vage erinnern. Die vielen weihnachtlichen Beleuchtungen machten die Altstadt zudem zu einem wahren Märchenland. So waren nicht nur die Weihnachtsbäume und zahlreichen Stände prächtig geschmückt, sondern sämtliche Hausafassaden bis in den zweiten Stock.

Schnell wurde deutlich, welch große Tradition der Weihnachtsmarkt in dieser wunderschönen Stadt hat und wieviel Mühe sich die Einwohner gaben, um ihr ohnehin schönes Städtchen noch etwas mehr in den Fokus zu rücken. Perfekte Eigenwerbung!

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass alle drei Städte einen Besuch wert sind, speziell in der Vorweihnachtszeit. Doch wer tatsächlich verzaubert werden möchte, der sollte unbedingt die Reise nach Colmar antreten. Einfach bezaubernd und seit gestern kann ich getrost behaupten, dass ich in Weihnachtsstimmung bin.  

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Kroatien - Immer wieder ein Erlebnis

Eine Reise nach Kroatien ist immer wieder ein Erlebnis. Egal ob Sie sich für einen Kurztrip entscheiden oder eine längere Reise planen - Sie werden es nicht bereuen.

Kroatien besticht durch eine wundervolle Landschaft mit zahlreichen Nationalparks und wunderschönen historischen Städten. Ein weiterer Vorteil des Landes liegt darin, dass es an der Adria liegt und somit zum saubersten Teil des Mittelmeeres gehört. Falls sie nicht genug Urlaub haben, um länger zu verweilen - hier sind ein paar Tipps, was Sie auf einem Kurztrip nach Kroatien auf jeden Fall besichtigen sollten.

Zunächst müssen Sie sich zwischen Istrien und Dalmatien entscheiden. Beide Regionen haben ihre Reize und sind unvergleichlich. Falls die Wahl auf Istrien fällt, befindet sich beispielsweise ein Flughafen in Pula. Zahlreiche Fluggesellschaften bieten Flüge nach Kroatien an. Eine Anreise mit dem Auto ist natürlich auch möglich, für einen Kurztrip aber doch recht anstrengend und natürlich wesentlich zeitaufwendiger.

Unbedingt anschauen sollte man sich die Stadt Porec mit der bekannten Euphrasius-Basilika. Malerisch, direkt am Meer, liegt Rovinj. Typisch für die Stadt sind die kleinen Gassen. Die Marktstände lassen vor allem Frauenherzen höher schlagen. Falls dann noch Zeit bleibt, lohnt sich ein Ausflug nach Pula. Besonders beeindruckend ist das römische Amphitheater.

Sie haben sich für einen Kurztrip nach Dalmatien entschieden? Dann sollten Sie auf keinen Fall einen Besuch in Dubrovnik versäumen. Hier befindet sich auch ein Flughafen, ebenso wie in Split.

Die Stadt Split ist natürlich auch einen Besuch wert. Nach einer Besichtigung der Altstadt laden jede Menge Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Nicht weit davon liegt Trogir. Die gesamte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist nicht nur für Historiker interessant.

Nun stellt sich noch die Frage der Unterkunft. In Kroatien bietet sich eine ganze Bandbreite von Übernachtungsmöglichkeiten, je nach Geldbeutel und Lust und Laune. Vom einfachen Hotel bis zur Luxusunterkunft ist alles vorhanden.

Eine Alternative ist eine Unterbringung in Ferienwohnungen die mittlerweile den Vergleich mit Ferienwohnungen in Deutschland nicht mehr scheuen müssen. Zahlreiche auf Kroatien spezialisierte Anbieter wie z.B. ADRIALIN finden Sie übers Internet.

Egal wie Sie sich entscheiden, ob Rundumversorgung oder Selbstverpflegung. Sie werden begeistert sein und sicher bald wiederkommen.

[Gastbeitrag]

Dienstag, 25. Oktober 2011

Texas Hold Em in Las Vegas: Leider verloren!

Las Vegas ist ein einziger Mythos für mich: schon unzählige Filme, sowohl ernstgemeinte Dramen, als auch komödiantische Persiflagen auf diese Stadt, reißen mich regelmäßig in den Bann eines Ortes, an dem alles erlaubt ist - und schnell vergessen werden kann...

Ich machte mich entschlossen letztes Jahr daran, den Vegas Urlaub zu planen. Es sollten insgesamt zwei Wochen werden, von denen ich vier Tage in der neonstrahlenden Stadt in der Wüste Nevadas verbringen sollte.

Die Fantasie und die Vorstellung, die mir von den Filmen und Geschichten eingeredet wurden, enttäuschten mich keineswegs: rein visuell war schon die Fahrt in die Stadt (selbstverständlich nachts!) der reine Wahnsinn! Überall diese Gebäude, dieses Licht, die Casinos, die Werbung und die ausgelassenen Menschen, die alle womöglich aus demselben Grund da waren wie ich: um ihren Alltag als Erwachsene zu vergessen und sich richtig auszutoben. Wenn auf dem Weg noch ein paar Dollar verdient werden konnten - warum nicht?

Mein Glücksspiel sollte Poker sein, und das zurecht: schon oft habe ich mit den Kollegen von der Arbeit zu Hause und in Kneipen kleine Turniere ausgerichtet und über Jahre hinweg Erfahrung gesammelt. Es ist zudem nicht nur ein reines Glücksspiel, wo man den Verstand aussetzen und einfach nur tippen muss (wie etwa beim Black Jack oder Roulette): nein, man konnte stundenlang in voller Anstrengung spielen, und das ist genau meine Vorstellung davon, Spaß zu haben. Zudem werden die Einsätze hier auch am meisten belohnt. Man hat Kontrolle und sollte es mit dem großen Turnier nicht klappen, bliebe mir immer noch ein schnelles Cash Game…

Ich scheiterte zwar nicht direkt an den Ergebnissen, hatte aber unterschätzt, wie viele Menschen tatsächlich nach Vegas pilgerten (oder vielleicht sogar dort ansiedelten), um selbstbewussten Pokerspielern ihr Geld abzuzocken. Ich verlor nicht immer, aber mich beschlich irgendwann an jedem Tisch das Gefühl, die Leute steckten unter einer Decke. Das Spiel meiner Wahl war das beliebteste Pokerspiel: Texas Holdem. Danach spielte ich noch andere Varianten, aber es wurde nicht besser.

Diese Erfahrung sollte mir aber meinen Vegas Trip nicht vermiesen: es blieb eine wunderbare Zeit, und ich plane schon meinen nächsten Ausflug.

[Gastbeitrag]